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Jamaram

Jamaram-Konzerte sind schweißtreibende Angelegenheiten. Ihr unvergleichlicher Stilmix aus allem, was groovt und nach vorne geht, versetzte in den vergangenen zehn Jahren unzählige Festival- und Konzertbesucher in Ekstase. Jedoch versteht sich die Band auch auf die leiseren Töne, die auf „Jamaram in Dub“ allerdings ebenso treibend und mitreißend daherkommen wie auf den vier Vorgänger-Alben.

Reggae ist der Grundkanon auf dem die acht Musiker seit jeher ihren Sound aufbauen, den sie jedoch stets mit zahlreichen weiteren Einflüssen anreichern, wie etwa der starke afrikanische Einschlag auf dem Vorgängeralbum „Jameleon“ zeigt. Wenigen Bands gelingt es, eine solche stilistische Bandbreite zu einem homogenen Klangbild zu formen. „Jamaram in Dub“ geht nun jedoch noch einen Schritt weiter, indem es den Jamaram-Sound in einem einheitlichen Dub-Gewand präsentiert.

Dabei wird die ausgezeichnete musikalische Qualität der Band sichtbar, denn Dub bedeutet nicht nur die Reduktion auf Drum & Bass, sondern bietet Platz für die Konzentration auf Feinheiten, die dem Hörer in „regulären“ Songs oftmals entgehen. Fans der bisherigen Jamaram-Alben werden ihre Lieblingssongs mit bislang ungekannten Arrangements erleben, „Neueinsteiger“ bekommen ein Album präsentiert, das mit allen Facetten des Dub spielt und das somit gleichzeitig Werkschau als auch Einführung in neue Klangwelten ist.

Die Jamaram-typische Vielfalt kommt selbstverständlich auch auf „Jamaram in Dub“ nicht zu kurz. Immer getragen vom Reggae führen die Remixe durch ganz unterschiedliche Stile und Epochen des Dub. Von  Reminiszenzen an die frühen jamaikanischen Meister mit ihren irren Delay-Spielereien über psychedelische Einflüsse bis hin zum Steppers-Style der „britischen Schule“ beinhaltet „Jamaram in Dub“ alles, was Dub zu bieten hat. So funktioniert das Album sowohl zur Kontemplation, als Lounge-Musik, fordert im Club aber ebenso die Belastbarkeit der Bassrutschen und die Kondition der Tänzer.

Die 14 Tracks bestehen neben Stücken aus den vier Jamaram-Studioalben auch aus drei komplett neu komponierten Songs (What Do You Mean Dub, Just A Little Dub, Hookah Dub). Die Mischpultregler bediente der langjährige Jamaram-Produzent Umberto Echo, der mit seinen eigenen Veröffentlichungen „Dubtrain“ und „Dub the World“ das Benchmark für Dubmusik aus Deutschland darstellt und es ausgezeichnet versteht, den Sound der Weggefährten in eine völlig neue Klangdimension zu führen.

Booking Kontakt

Lena Landeck

phone: +49 (0)8144 939541

e-mail: lena@soulfire-artists.de


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