de | en |
space

Florian Zack

Florian Zack, Akkordeonist, Sänger und Weltenbummler, hat von Feuerland bis Österreich die Berge, Gletscher und jede Menge Liebeskummer hinter sich gelassen und dort die wahre Liebe seines Lebens gefunden - die Liebe zum Akkordeon und zum Songwriting. Heute bricht er in Windeseile mit heißen Ska- und Polka-Rhythmen das Eis zwischen Bühne und Publikum. Die in Mundart gesungenen Texte verleihen der Musik die Authentizität, die gleichzeitig auch sein Markenzeichen sind. Die Lieder entstanden zumeist bei erwähnten  Reisen auf dem lateinamerikanischen Kontinent und im Süden Europas. So vermischen sich die musikalischen Stile der fremden Kulturen mit heimischen Sounds zu einem neuen Ganzen und genau dieser nagelneue Sound, den der Künstler selbst als „Polka Nova“ oder als „Bio-Punk“ bezeichnet klingt erstaunlich groovy, neu und doch vertraut.

Genau betrachtet mischen sich hier beinahe von selbst die Musikstile Forro, Polka, Salsa, Ska, Samba und Reggae. Ab und an wird es heimatlich walzerig, doch Walzer bleibt Walzer, kommt einem jedoch stellenweise etwas spanisch vor, denn auch sprachlich wird gemischt. Trotzdem bleibt ein Stück alpenländischer Tradition immer darin enthalten oder anders gesagt: Zwetschkenröster & Kaiserschmarrn wird mit lateinamerikanischer Lebensfreude zubereitet. Seine Songs strotzen vor witzig-ironischen Einfällen. Offenkundig ist die Nähe des Ska zur traditionellen 2/4-Polka. Mit anderen Worten hier findet zusammen was zusammengehört. Die meisten Songs haben einen autobiografischen Hintergrund und versprühen eine angenehme anarchistische Attitüde.

Florian Zack präsentiert uns mit seinem Debüt-Album seine ganz eigene musikalische bunte Puzzle-Welt, in der er Witziges, Romantisches und Melancholisches mit reifen Texten gekonnt verbindet. Herauskommt freche und lebensfrohe Off-Beat Musik, die keine Klischees benötigt, um Gehör zu finden. Vielleicht kann man „Neuer Alpen Beat“ dazu sagen. Am Besten sagt man gar nix und hört einfach zu.

Booking Kontakt

Lena Landeck

phone: +49 8193 9975193

e-mail: lena@soulfire-artists.de



Offline. Nichts ist wie es bleibt.
Selbst ein Herr Beckstein ist nicht mehr anwesend. Weiherer, der bayerische
Liedermacher und Radikalpoet, Extremgrantler und Geschichtenerzähler, hat ihn
überstanden. Oder andersherum, der Beckstein den Weiherer nicht.
Christoph Weiherer, inzwischen längst kein Geheimtipp mehr, tourt durch Bayern
und darüber hinaus wie einst Woody Guthrie durch die Staaten und präsentiert das,
was er ist: ein Wanderer, ein Herumziehender, der auch ebenso gut ein Namenloser
sein könnte. Jemand mit Gitarre und Mundharmonika, die Hosentaschen voll mit
Texten. Da gibt es keine Unterschiede zwischen kleinen und großen Bühnen - dort
wo seine Lieder gebraucht werden, ist er vor Ort, seine Gitarre die Maschine gegen
die Dummheiten unserer Zeit. Man merkt, dass es ihm ernst ist. Sehr ernst sogar.
Nach dem Erfolgsalbum “scheiße schrein!” und hunderten Konzerten vor
begeistertem Publikum erschien kürzlich “Offline” - zur Freude aller Weiherer-Fans
eine Live-Einspielung. Denn eines hat sich gezeigt, Weiherer ist ein Bühnen-Mann.
Seine Ansagen wachsen zu Geschichten im Sinne eines Karl Valentin: Wort- und
Irrwitz, verdrehte Weltanschauungen und Philosophie. Weiherer verbindet das
Komische mit dem Tragischen, die Komödie oftmals mit der Tragödie. Anders wäre
vieles auch nicht auszuhalten. Denn, wie er singt: Über dich mach ich keinen Witz
mehr, über dich lache ich gleich so. Weiherer kann uns zum lachen bringen, keine
Frage, aber es entstehen magische Momente, macht er uns nachdenklich.
Weiherer hat sich längst frei gesungen und gespielt von den üblichen Vergleichen
mit den üblichen Verdächtigen. Der 31jährige steht singulär auf den Bühnen in
Bayern und weit darüber hinaus. Manchmal verkannt, aber meistens erkannt als
das, was er auch ist: Ein Liedermacher. Mit viel Sprachwitz und einer sehr starken
Bühnenpräsenz. Clubkonzert oder Festival, Weiherer zeigt uns was bayerisches
Liedgut sein kann und muss: liebevoll, lustig, aufrüttelnd, mahnend und gerade.
Weil er will schließlich Lieder schreiben, so schön wie der Süden. Und genau das ist
ihm längst gelungen.

space
space